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Konfliktchronik 13: Brüder im Geiste? – Auch de.indymedia versteckt…

 
Am Donnerstag, den 7.8. postete ich eine Vorfassung meines Artikels Mit harten Bandagen: Kaufmich.com holzt gegen Sexarbeiterinnen, der seit Freitagvormittag bei Indymedia Schweiz veröffentlicht ist, bei de.indymedia. Dort überlebte der Artikel – anders als in der Schweiz – aber nur ein paar Stunden:
 

Dann wurde er freundlicherweise in das nur für eingeloggte Indymedia-User*innen sichtbare „Müllarchiv“ verschoben:
 

Geneigte Leser*innen dürfen gerne die verschiedenen Möglichkeit, mit de.indymedia Kontakt aufzunehmen, nutzen.

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Konfliktchronik 12: Artikel bei labournet.de erscheint

 
Dienstag, den 5.8. erscheint bei Labournet.de eine überarbeitete Version des Artikels von Nylon_encasement: http://preview.tinyurl.com/qb7hhn5.


 
Einige Stunden nach Veröffentlichung wurde der im Rahmen des „Selbermach Sommers“ an die Mädchenmannschaft gepostet Link zu dem Labournet-Artikel von der Redaktion freigeschaltet:
 

Trend. Onlinezeitung hat den Artikel am Sa., den 09.08. komplett gespiegelt:

http://www.trend.infopartisan.net/trd0814/t340814.html.

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Konfliktchronik 11: Ein Schritt in Richtung Selbstorganisierung

 
Samstag, den 2.8. beginnen einige Kolleginnen, außerhalb von Kaufmich.com per mail zu kommunizieren, um sich ohne Überwachung durch Kaufmich.com über die Lage und die nächsten Schritte zu verständigen.

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Konfliktchronik 10: Ironie – bei Kaufmich.com verboten!

Am Mittag des 31.7. – nach weniger als 24 Stunden – sperrt Kaufmich.com auch das am Vorabend erst eingerichte ellgurts.2014-Profil. Begründung: Fake-Verdacht.

Elggurts antwortete darauf: „Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass sich irgendein Kunde bei euch mit Gesichtsfoto als Escort-Kunde outen wird… haha.“ – Darauf gab es keine Rückantwort von KM.

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Konfliktchronik 9: Der Anlass einer Profil-Sperrung

 
Am Donnerstag, den 31.7. – einen Tag nach Sperrung ihres Profils – spiegelt die gesperrte Kollegin den Artikel, der Stein des Anstoßes des Seitenbetreibers war, auf ihrer eigenen Webseite: http://preview.tinyurl.com/op8f2t3.

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Konfliktchronik 8: Ein ironisches Kundenprofil

 
Am Abend des 30.7. wurde außerdem ein Kunden-Profil elggurts.2014 eingerichtet. In den Kunden-Profilen ist kein Feld zur Angabe von Telefonnummern vorgesehen. Im sog. „Status“ des elggurts-Profils wurde daher (ironisch) gefragt, ob es Kunden – anders als Escorts – erlaubt ist, (mangels Alternativen) ihre Telefonnummern im „Status“ zu veröffentlichen.

In einer Antwort auf eine sog. „Interview“-Frage1, wurde auf die Frage, „Hast Du schon mal etwas Seltsames oder Komisches erlebt?“, sinngemäß gesagt: „Ja, die Reaktion von KM auf die Kritik an der neuen Telefonnummern-Regelung.“

  1. Mit den „Interviews“, die aus von Kaufmich.com vorgegebenen Fragen bestehen, können sich die Portal-User*innen ihren Profil-Besucher*innen vorstellen. []
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Konfliktchronik 7: The Empire strikes back – Sexarbeiterin-Profil vollständig gesperrt

 
In der Reaktion auf die Verbreitung des Artikel über die „Versteckung“ ihres Profils vom Vortage wurde das Profil dieser Sexarbeiterin vom Seitenbetreiber Mittwoch, den 30.7. nun vollständig gesperrt. Er wertete jene Verbreitung kurzer Hand als Spam:

„Vollständig gesperrt“ heißt: Das Profil wird nun gar nicht mehr, auch nicht bei Eingabe der Webadresse des Profils angezeigt1.

Am gleichen Abend veröffentlicht die Kollegin Nylon_encasement ihren Artikel „Protestierende Sexarbeiterinnen ausgesperrt“: http://preview.tinyurl.com/n6m9xyd.

Aus einem der Kommentare unter dem Artikel geht hervor, dass das Profil mindestens einer weiteren Sexarbeiterin von Kaufmich.com „versteckt“ wurde: Mehr…

  1. (Bloß) „Versteckt“ heißt, dass die Profile zwar noch – bei Kenntnis der URL direkt angesteuert und gelesen werden können. Aber bei den Ergebnissen von Suchanfragen der Kund*innen und an verschiedenen anderen Stellen in dem Portal werden die versteckten Profile nicht mehr angezeigt. –
    „Gesperrt“ bedeutet im Unterschied dazu, dass die Profile gar nicht mehr aufgerufen werden können:

    []

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Konfliktchronik 6: Schlag auf Schlag

 
In Reaktion auf die – im vorhergehenden Artikel erwähnte – Widersätzigkeit der beiden Kolleginnen „versteckte“ der Seitenbetreiber die Profile der beiden am 29. Juli.

Eine von beiden berichtete darüber sogleich in einem Blog-Artikel bei Kaufmich.com, der aber nur von wenigen zur Kenntnis genommen werden konnte. In der Liste aller Blog-Artikel wurde der Artikel nämlich – als Teil der ‚Versteckung’ des Profils – nicht angezeigt. Deshalb schickte die Kollegin ihren Artikel am gleichen Abend und am folgenden Morgen auch per Privatnachricht innerhalb des Portals an ca. 10 bis 20 andere User*innen – nicht wahllos, sondern ausschließlich an solche, die sich ebenfalls zu dem „Telefonnummer-Problem“ geäußert hatten.

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Konfliktchronik 5: Vom Protest zur Widersätzigkeit

 
Nachdem die im vorhergehenden Artikel erwähnten Proteststellungnahmen vom Seitenbetreiber ignoriert wurden, entschloss sich am 28. (oder vielleicht war es auch erst der 29.)1 Juli eine Userin der Seite, die selbst bis dahin ihre Telefonnummer nicht veröffentlicht hatte, aus Solidarität mit den betroffenen Kolleginnen, ihre Telefonnummer an einer Stelle ihres Profils zu veröffentlichen, die von der Nummern-Anzeige-Kontingentierung nicht erfasst ist2, was freilich nach den vom Portal-Betreiber gesetzten Regeln nicht erlaubt ist.


 

Ihr schloss sich noch am gleichen Abend eine weitere Kollegin an.

  1. Der entsprechende Kommentar unter dem – im vorhergehenden Artikel erwähnten – Blog-Eintrag von DieKurtisane wird zurzeit – da das Profil der protestierenden Kolleginnen vom Seitenbetreiber „versteckt“ wurde – nicht angezeigt. Vermutlich war die Nummern-Veröffentlichungs-Mitteilung jener Kommentar auf den User liveguy (Dorsten) am 28.07.2014 um 21:36 h antwortete: „@Wednesday
    Das müssten erst mal alle lesen. so bringt es gar nix“. []
  2. In den Profilen gibt es ein spezielles Feld, in das Telefonnummern eingetragen werden dürfen. An allen anderen Stellen wurde dies vom Seitenbetreiber verboten. Die protestierende Kollegin hat ihre Telefonnummer trotzdem in ihr sog. „Status“-Feld eingetragen. []
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Konfliktchronik 4: Weitere Protest-Artikel erscheinen

 

„so wie es jetzt läuft gehts absolut gar nicht.“

http://preview.tinyurl.com/knceqcv
 

„Es geht natürlich darum, euch Kunden (aber auch uns Escorts) das Geld mit Plusmitgliedschaften aus der Tasche zu ziehen. Nun ja, KM folgt nur vielen anderen Seite und ist ja auch deren gutes Recht, doch seien wir ehrlich, es wird so lange weiter beschnitten bis man keine andere Wahl mehr hat, wenn man eine vernünftige Seite will, als da mitzumachen, oder sich eben zu verabschieden.“

http://preview.tinyurl.com/mttyusv
 

„Ich krieg die KRISE!!!! (…) DAS GEHT SO NICHT!!!! Mein Telefon steht still und ich bekomme keine Aufträge mehr herein.“

http://preview.tinyurl.com/mtg7s4x
 

„Ich PROTESTIERE!!!! dagegen das ich hier bei KM auf meinem Profil nicht mehr frei und für alle sichtbar meine Telefonnummer reinschreiben darf und das den potenziellen Gästen nur noch stark eingeschränkt zugriff auf die Telefonnummern gewährt wird. Mein Telefon steht seit der einführung des Telefonbuttons still. DAS GEHT SO NICHT!!!!“

http://preview.tinyurl.com/qesse3p
 

„Uns Escorts bleiben die Gäste weg. Bei SDL [Sexdienstleisterinnen], die das hauptberuflich machen, schlägt das schon anständig ins Kontor. Für Escorts jedoch, die das nebenbei machen, reißt das richtige Lücken ins Budget.“

http://preview.tinyurl.com/oygtmex
 

„Wie gesagt viele Frauen klagen, dass sie keine Kunden mehr haben. Ich selber bin zum Teil auch betroffen (…). Ich finde es sollte eine andre Idee her. Vor Fakes ist man nirgendwo geschützt auch auf normalen Sexseiten nicht. Bitte überlegt euch etwas andres…. was allen zusagt Escort Kunden und euch.“

http://preview.tinyurl.com/l9j9tpq
 

„DAS IST DAS AUS FÜR SPONTANE DATES, wo Mann einfach anruft und ein spontanes Date möchte, weil ihm JETZT gerade der Sinn danach steht. (Ich gehe ja auch ins Restaurant, wenn ich Hunger und Appetit habe und nicht wenn ich gerade gegessen habe, aber die armen Männer hier sollen schon für das Betreten des Restaurants und die Speisekarte Geld bezahlen. KEIN FEINER ZUG!!)“

http://preview.tinyurl.com/pq5jepo

(Zusammenstellung nach:
„Kaufmich“ lässt nicht mehr verkaufen
http://de.indymedia.org/node/1612, Abschnitt „…nicht mehr“ –
Original-URL aus ästhetischen und Werbungsvermeidungsgründen in Tinyurl umgewandelt)

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